22 März 2010

Internationales Dinner

von werc | 23:02 Uhr | Kulinarisches

Internationales Dinner Eines der besten Dinge an einem multikulturellen Umfeld ist, dass man von seinen Nachbarn und Mitbewohnern immer mal wieder landestypische Spezialität aus den jeweiligen Ländern zu probieren bekommt. Zum gestrigen Sonntag haben wir den Kreis noch etwas erweitert und den Platz in unserer Küche voll ausgereizt, um internationale Köstlichkeiten aus acht verschiedenen Ländern probieren zu können.

Aus Südkorea gab es Bulgogi, ein überaus köstliches „Feuerfleisch”. Das Hackfleisch-Zwiebel-Gemisch ist entgegen der Vermutung überhaupt nicht scharf gewürzt, der Name bezieht sich vielmehr auf die traditionelle Herstellungsart. Wenn ihr die Gelegenheit bekommt: Unbedingt ausprobieren!!

Teller mit 3 Mahlzeiten Weniger als Nationalgericht, sondern als eines der Leibgerichte der Briten hatte sich Stephen für Chicken Curry entschieden. Die weitläufig bekannten Fish ‘n’ Chips wurden an der Spitze der Beliebtheits-Skala inzwischen von indischem und chinesischem Essen abgelöst. Auch wenn die Kochkünste hier wohl nicht an die in den Herkunftsländern heranreichen, so ist doch relativ schnell und einfach ein schmackhaftes Essen kreiert und vom Pilzfreund mit Champions gestreckt.

Peymans persische Gerichte brauchen meistens jede Menge Zeit und so war er auch heute als erstes aufgestanden, um ein traditionelles iranisches Ghorme Sabzi zu kochen. Der Anblick der grünen Soße ist anfangs etwas gewöhnungsbedürfitg, aber die Kräuter mit Lammfleisch sind dann doch ziemlich lecker.

Mämmi
Als klassische finnische Oster-Spezialität gab es Mämmi, eine Art zäher tiefschwarzer Malzpudding, den man besser auch althergebracht mit Zucker und Sahne genießen sollte. Essbar ist er auf jeden Fall, aber wohl nichts was man jeden Tag haben möchte. Mein Tipp: Nicht entgehen lassen und sich selbst ein Bild machen! ;)

Christopher aus Frankreich hatte einen Galette des Rois, einen Dreikönigskuchen gefüllt mit Mandelcreme, mitgebracht. Normalerweise sollte eine eingebackene Mandel unseren König des Tages bestimmen, aber dummerweise konnte sie niemand in seinem Stück des Kuchens finden. Zum Glück waren wir kreativ genug, um uns andere Spiele zur Ernennung des Oberhauptes auszudenken. :)

Crepes Aus Belgien gab es Crêpes, die je nach persönlichen Preferenzen mit süßen Leckereien gefüllt werden konnten. Dazu hatte Céline als einheimische Bierspezialität einige Flaschen Kriek mitgebracht. Durch die Zugabe frischer Kirschen gilt das Bier zwar nicht mehr als rein, schmeckt (mir) dafür aber weitaus besser. Kleine Zugabe waren Chokotoff-Schokoladen-Bonbons von Côte d’Or. Auf der Verpackung ist eine weitere dünne Schicht aus Aluminiumfolie aufgebracht. Wer es schafft, beides voneinander zu trennen, ohne dass etwas einreißt, der darf mit einem mehr oder weniger heimlichen Verehrer rechnen.

Als Spezialität aus Litauen gab es gefüllte Eier, landestypischen „Varškės sūris” Käse, Karaliskas-Schokolade und geräucherte Schweineohren. Besonders letztere erfreuten sich auch heute in der Uni noch geteilter Beliebtheit. ;)

Und von mir gab’s den konventionellen Kartoffelsalat mit Mais, Erbsen, Ei und dazu Wiener Würstchen. Nicht ganz so spektakulär, aber wenn einem die einheimischen Produkte und Supermärkte ins Ausland folgen, hat man’s auch nicht leicht, was spektakuläres zu finden…

Bisher 2 Kommentare

Amanda meint:

29 März 2010 um 00:18 Uhr

Ach ja, die Ohren. Ich habe mich total darüber gefreut … danke NOCHMAL dafür. :D Die waren essbar, aber so meins waren sie nicht.

Christian meint:

31 März 2010 um 23:29 Uhr

Jeden Tag eine gute Tat! In Deutschland solltest du unbedingt mal Sülze probieren und danach rausfinden, was da eigentlich drin ist. ;)

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